Freecrossen kurbelt den Energieverbrauch an, stärkt die Ausdauer, kräftigt die Muskeln und schont die Gelenke.

Wissenschaftlich belegt hat das 2010 die Deutsche Sporthochschule Köln in einer Studie zu den Trainingseffekten von Freecross
unter der Leitung von Professor Ingo Froböse. „Freecross ist das ideale Fitnessgerät, um in kurzer Zeit mit viel Spaß Kalorien zu verbrauchen“,
bringt Projektleiter Felix Matthäi die Studienergebnisse auf den Punkt.
„Der Energieverbrauch liegt bei gleicher Geschwindigkeit um 35 Prozent höher, als beim Fahrradfahren.“
Gleichzeitig ist der mobile Crosstrainer aufgrund der zyklischen Belastung sowie der geringen Impulse, welche beim Fahren auf Gelenke,
Sehen und Bänder wirken, besonders gelenkschonend.


Der Studie belegt weiterhin, dass Freecross für Profi-Sportler und Anfänger gleichermaßen als effektives Allroundtrainingsgerät geeignet ist.
So bietet der Freecross besonders auch Einsteigern die Möglichkeit, schnell und sicher ein Ausdauertraining zu beginnen.
Koordinative Fähigkeiten werden schnell und einfach durch den Zusammenschluss von Oberkörper und Beinarbeit gefordert und gefördert.
Die intuitive Lenkung durch Gewichtsverlagerung bietet zudem einen großen Erlebniswert, der motiviert und Spaß macht

FAQ

Welchen Trainingseffekt kann man mit Freecross erzielen?


Die Steuerung und Effektivität eines Trainings ist immer davon abhängig mit welcher Beanspruchung auf die gesetzte Intensität reagiert wird. Generell ist ein zyklisches Trainingsgerät wie der Freecross sehr gut geeignet um die allgemeine aerobe dynamische Ausdauer zu trainieren. Betrachtet man die individuellen Beanspruchungen der Probanden in den einzelnen Geschwindigkeiten so zeigt sich, dass eine Kategorisierung in Trainingsbereiche für die Probandengruppe möglich ist.

Grundlagenausdauer I
v= bis ~14 km/h
60-70% der max. Herzfrequenz
Niedrige Intensität zur ökonomisierung und Stabilisierung der Grundlagenausdauer. Dieser Trainingsbereich ist für das Herz-Kreislauf- System
als optimal zu bezeichnen und sollte den größten Anteil am Gesamttraining einnehmen.

Grundlagenausdauer II
v= 15- 17 km/h
70-80% der max. Herzfrequenz
Zusammen mit dem Bereich "Grundlagenausdauer 1" ist dies der wichtigste Trainingsbereich.
Er bildet die notwendige Basis zur Kompensation höherer Intensitäten.

Entwicklungstraining
v= 18- 19 km/h
80- 90% der max. Herzfrequenz
Ein Bereich von hoher Intensität zur Entwicklung einer spezifischen Kraftausdauer. Die Energiebereitstellung erfolgt fast ausschließlich über Kohlenhydratverbrennung mit einer zunehmenden Sauerstoffschuld, die eine kürzere Dauer dieser Trainingseinheit verlangt.

 

Warum schont das Training mit Freecross die Gelenke, im Vergleich beispielsweise zum Laufen/Jogging?


Auf Grund der zyklischen Belastung sowie der geringen Impulse, welche beim Fahren auf Gelenke, Sehnen und Bänder
wirken ist der Freecross als ein gelenkschonendes Fortbewegungsmittel zu sehen.
Dies empfinden die Probanden der durchgeführten Studie auch subjektiv so, wo dem Freecross mit Schwimmen und Indoor- Crosstraining,
die geringsten Gelenkbelastungen zugeordnet werden. Besonders zu Beginn eines Fitness/ Ausdauertrainings kann der Freecross optimal eingesetzt werden, um die weitverbreiteten überlastungserscheinungen des Gelenkapparates zu vermeiden.

 

Für welche Sportler eignet sich Freecross am besten als Training? Was bringt das Freecross Training beispielsweise für Radfahrer oder Läufer?


Der Freecross ist ein Allroundtrainingsgerät, welches zum sportlichen Ausgleich bzw. dem Training der
Ausdauerleistungsfähigkeit in allen Sportarten eingesetzt werden kann. Zudem besteht durch die Kombination von Arm- und Beinarbeit
ein erhöhtes koordinatives Anforderungsniveau an den Nutzer; Arm, Rücken und Beinmuskulatur werden gleichermaßen trainiert.
Somit ist besonders auch für Läufer und Mountainbiker ein Ausgleichstraining möglich, in dem neben der Beinmuskulatur
auch die Ausdauerfähigkeit des Oberkörpers gefördert wird.
Subjektiv zeigt sich, dass auf die Frage wie groß der Allroundtrainingseffekt beim Fahren auf einem Freecross zu anderen Sportarten ist,
dem Schwimmen der größte Trainingseffekt beim Ausüben zugeordnet wird.
Der Freecross steht hier im Mittel an zweiter Stelle neben dem Jogging.

 

Warum ist Freecross auch für Anfänger geeignet?


Der Freecross bietet besonders auch Einsteigern die Möglichkeit schnell und sicher ein Ausdauertraining zu beginnen.
Der Freecross kann nicht umfallen und ermöglicht ein gelenkschonendes Training auch bei Einsteigern.
Daneben werden zudem koordinative Fähigkeiten schnell und einfach durch den Zusammenschluss von Oberkörper und Beinarbeit gefordert und gefördert. Die intuitive Lenkung durch Gewichtsverlagerung bietet zudem einen großen Erlebniswert der motiviert und Spaß macht.

 

Was sollte ich beim Training mit Freecross beachten? Gibt es besondere Tipps?


Generell sollte ein Training auf dem Freecross auf einer freien Fläche ohne Autoverkehr begonnen werden.
Zu den ersten Punkten, die zu beachten sind gehört die ergonomische Einstellung des Freecross.
Die Lenkergriffe sollten dazu, wenn neben dem Freecross gestanden wird, auf ~ 1cm unter Schulterhöhe eingestellt werden.
Die Fußposition ist variabel, es sollte jedoch vermieden werden, dass die Arme innerhalb des Bewegungsablaufs komplett gestreckt sind.
Ist dies der Fall sollte die Fußposition nach vorne gebracht werden. Beim aufsteigen sollten die Handbremsen gezogen werden.

 

Wie verbrenne ich beim Training mit Freecross am besten Fett?


Die Muskuläre Fettverbrennung während eines Trainings hat keine Relevanz für eine langfristige Reduktion des Körperfettanteils.
Der Begriff "Fettverbrennungstraining" wird oft falsch verstanden und benutzt:
Fettstoffwechseltraining ist eine langandauernde (60min und länger) extensive Trainingseinheit
(im Bereich der Grundlagenausdauer I und II), also eine Dauermethode.
Diese Dauermethode trägt zur Entwicklung der Langzeitausdauer durch eine ökonomisierung der muskulären
Energiebereitstellung bei Muskelarbeit bei (wichtig bei Langzeitausdauersportarten wie Radrennsport, Marathonlauf, Triathlon). Fettverbrennung und Körperfettabbau sind also zweierlei. Das für den Fettabbau entscheidende Kriterium ist eine negative Energiebilanz:
Energieaufnahme (kcal in Nahrung) < Gesamtumsatz (GU+LU)
Um Körperfett abzubauen ist neben regelmäßiger körperlicher Aktivität also auf eine bedarfsgerechte Ernährung zu achten.
Hierfür ist es wichtig seinen eigenen Grundumsatz zu kennen (direkte Messung oder Näherung durch Errechnung nach Harris Benedict*) aber auch den zu erwartenden Leistungsumsatz des benutzten Sportgeräts. Die dazu aus der durchgeführten Studie ermittelten Werte erlauben eine sehr genaue Berechnung des Energieverbrauchs beim Fahren auf dem Freecross und geben somit Trainern wichtige Informationen zur Durchführung eines Gewichtsmanagements. Erst mit solchen Vorgaben lässt sich ein nachhaltiges Gewichtsmanagement durchführen und effektiv Fett verbrennen.



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